Momentan gilt – bei aller Anteilnahme:  Persönlichen Kontakt und Interaktion mit Menschen und Zielgruppen sind zu vermeiden, da sie potenziell gefährlich sind und daher immer auf die Notwendigkeit überprüft werden müssen.

  • Solidarität heißt im Moment Verzicht. Das heißt, die erste Engagementform ist im Moment möglichst wenig / keinen direkten persönlichen/ face to face Kontakt zu anderen Menschen herstellen.
  • Bitte keinen Aktionismus und Helfer-Enthusiasmus, der uns im Moment in vielen Aufrufen eher positiv entgegenschallt, denn damit können wir dem Virus in die Fall laufen: Freiwillige können sich gefährden und auch die zu versorgenden Menschen können bei Nachbarschaftshilfe gefährdet werden. Dazu finden sich bislang noch zu wenige Hinweise oder gar keine konkreten Schutz- und Verhaltensanweisungen (z.B. Frage von Übertragungsrisiken durch Kontakt bei Einkaufstüten oder ähnliches).
  • In diesem Zusammenhang erscheint es sinnvoll zu sein, z.B. als Freiwillige/r jeweils nur einen Haushalt zu übernehmen und damit Multiplikationseffekte, vor denen bereits bei der Kinderbetreuung gewarnt wird (z. B. haushaltsferne Kinder zu betreuen) zu vermeiden.
  • Es gilt auch Überlegungen zum Datenschutz bzw. Datenweitergabe anzustellen, um mögliche Betrügereien zu unterbinden.
  • Denkbar sind ja auch Engagementformen, die telefonisch oder digital ermöglicht werden, z.B. zur Überbrückung von Einsamkeit.
  • Es können auch Anerkennungsformate entwickelt werden für Menschen, die gerade am stärksten gebraucht werden (wie medizinisches Personal, aber auch die Menschen im Einzelhandel, in der Verwaltung, den Rettungsdiensten etc.).

 

Erfreulich ist, dass sich sehr viele Menschen im Landkreis in Vereinen und Initiativen zusammentun, um in dieser besonderen Situation ihre Hilfe anzubieten.

Dieses Engagement ist jedoch vorsichtig auszuüben. Dazu haben wir, auch mit Unterstützung von anderen Freiwilligenagenturen und –zentren, ein Info-Blatt zusammengestellt, das weitere Tipps und Hinweise für Nachbarschaftsinitiativen gibt.
Sie können dieses Info-Blatt gerne weiterleiten oder veröffentlichen:

HINWEISE FÜR NACHBARSCHAFTSHILFE IN CORONA-VIRUS-GEFÄHRDETEN ZEITEN (download 300 KB)

 

Hier noch einige allgemeine Hinweise zum Thema Corona für Sie:

Infohotlines:

  • Hotline Hessen: 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 -117

Was tun beim Symptomen?

  • die 116 -117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes)
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden.
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden

Risikoeinschätzung und Vorbeugung

FAQ

Derzeitiger Verlauf der Pandemie:

Pressemitteilungen:

 

 

Bild von em16 auf Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt in Marburg und im Landkreis bereits einige Initiativen und Organisationen, die dezentrale Nachbarschaftshilfen zur Bewältigung der Corona-Krise anbieten.
Hier eine vorläufige, unvollständige Übersicht, wir freuen uns über weitere Hinweise und Infos:

  • Zentrale Hotline der Stadt Marburg und der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.,
    (in Kooperation mit Trägern des Beratungszentrums BIP und dem Projekt “In Würde Teilhaben Marburg”)
    Wer sich freiwillig ehrenamtlich engagieren möchte oder wer Hilfe benötigt, kann sich
    Montag bis Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr melden unter
    Tel. 06421 / 2012000
    E-Mail: coronahilfe@marburg-stadt.de

 

  • Marburger Nachbarschaftshilfe
    Einkäufe, mit dem Hund Gassi gehen u.a.
    Kontakt: u.a. Simon Peters, Nachrichten-App “telegram”: https://t.me/Nachbarschaftshilfemarburg
    oder coronahelfer.mr@gmx.de

 

 

 

 

  • Neustadt
    Julia Boos, Tel. 06692/8938, E-Mail: boos@neustadt-hessen.de
    Verein “Wir für uns”, Tel. 0177/7649080

 

  • Rauschenberg
    Familien- und Beratungszentrum
    Simone Berwanger, Tel. 01590/6105791

 

  • Stadtallendorf
    Die Corona-Hotline ist für Stadtallendorfer Bürger und Geschäftsleute, montags bis freitags,
    in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr, unter der Rufnummer 06428 / 707-330 erreichbar.
    Homepage-Stadtallendorf

 

 

  • Caldern
    “Pandemietelefon” 0176/ 35114457

 

  • Hatzbach
    Einkaufsdienst, Apothekengänge u.ä.
    Tel. 06425 / 1303 oder 06425 / 1261
    Registrierung Helfer

 

 

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Wir sind auch weiterhin für Sie direkt erreichbar, Beratungen führen wir momentan telefonisch oder per E-Mail durch:

Ihre Ansprechpartner bei der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf:
Doris Heineck, Katja Kirsch, Jannika Marré und das Team von Freiwilligen:

Telefon: 06421 / 270516
 Fax: 06421 / 27 05 09
 E-mail: info[at]freiwilligenagentur-marburg.de
 Homepage: www.freiwilligenagentur-marburg.de